Trotz Asthma in die Nationalmannschaft
Mit meinen sportlichen Leistungen damals war ich anfangs zufrieden. Ich erreichte zwar keine Plätze auf dem Siegerpodest, aber ich konnte mich immer unter den besten sechs meiner Altersklasse in Deutschland platzieren. Doch dann wollte ich mehr – und das dauerte. Mein Trainer versuchte meinen Frust zu dämpfen: »Du bist eben in der körperlichen Entwicklung den Gleichaltrigen etwas hinterher, da kannst du noch keine Topresultate erreichen. « Ich setzte mir in den Kopf, nach Berchtesgaden aufs Skigymnasium zu gehen. Dort, so glaubte ich, würde ich die Förderung und Unterstützung finden, um den Durchbruch zu Spitzenleistungen zu schaffen. Fast ein Jahr lang kämpfte und bettelte ich, bis meine Mutter endlich nachgab und mich nach Berchtesgaden schickte. Doch die Schule erwies sich als herbe Enttäuschung: kein organisiertes Training, wenig Unterstützung durch die Lehrer in unserem Sport. Außerdem wurde ich in der Schule immer schlechter. Der Wechsel aus der neunten Klasse Realschule in die zehnte Klasse des Gymnasiums bereitete mir mehr Schwierigkeiten als erwartet. Zu allem Überfluss plagte mich das Heimweh nach Schliersee. Ich wollte zurück zu meiner Familie und zu meinem Trainer. Aber ich war zu stolz, um meiner Mutter das alles einzugestehen.Dieser Teil ist aus meinem Buch entnommen mehr noch zum Buch hier!
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